Autor: Rita

Zucker wirkt wie eine Droge

Zeitungsausschnitt   Es waren kleine Versuchsratten im Labor Princeton University, an denen der Psychologe Bartley Hoebel die Kraft des weißen Übels beobachtete. Zuerst begannen die Tiere mit den Zähnen zu klappern, so, als ob sie furchtbar frieren würden. Dann zitterten auch ihre Vorderpfötchen und ihr Kopf wackelte unkontrolliert hin und her. Typische Entzugssymptome, notierte Hoebel. So, wie sie auftreten, wenn sich der Körper zu sehr an eine Droge gewöhnt hat. Und sie immer wieder fordert. Die Ratten hatten keine Drogen bekommen — sondern Zucker. Über mehrere Wochen hatte Hoebel die Tiere täglich erst einige Stunden lang hungern lassen und ihnen dann Zuckerwasser angeboten, dass sie gierig tranken. Das ließ den Spiegel des Botenstoffs Dopamin ansteigen, wie Hoebel nachwies. Ein Stoff, der auch beim Menschen wirkt, ihn glücklich macht und schmerzlindernd wirkt. Den Ratten schien es ähnlich zu gehen. Ihr Körper gewöhnte sich an den Zuckerrausch und brauchte immer mehr des Stoffes. Die Tiere wurden regelrecht süchtig nach dem Zucker. Entzog man ihnen kurzzeitig das Zuckerwasser, stürzten sich die Tiere hinterher darauf und hatten innerhalb der …

Ursache von Krankheiten. Ansicht von tibetischen Buddhisten

Ursache von Krankheiten. Ansicht von tibetischen Buddhisten Aus buddhistischer Sicht ist unser Verstand der Schöpfer der Gesundheit und Krankheit. In Wirklichkeit ist er die Quelle all unserer Probleme. Der Verstand hat keine physische Natur. Er ist, buddhistischer Meinung nach, formlos, farblos, geschlechtslos. Seine Natur ist rein, unendlich, allumfassend, so wie die Sonne, die im klaren Himmel scheint. Probleme oder Krankheiten sind mit Wolken zu vergleichen, die die Sonne zudecken. Sowie die Wolken die Sonne vorübergehend blockieren, so sind unsere Krankheiten vorübergehend in der Natur, und deren Ursachen können beseitigt werden. Man kann heutzutage kaum eine Person finden, die mit dem Konzept des Karma nicht vertraut ist (was wörtlich übersetzt Handlung bedeutet). Alle unsere Handlungen sind im Strom des Bewusstseins eingeprägt und haben das Potenzial, einen Sprössling in der Zukunft wachsen zulassen. Diese Handlungen/Taten können sowohl positiv als auch negativ sein. Es wird angenommen, dass die „karmischen Samen“ nie ignoriert werden können. Negative Samen reifen als Versagen und Krankheiten, positive bringen Glück, Gesundheit und Erfolg. Um eine bestehende Krankheit loszuwerden, müssen wir positive Taten in der …

Was bedeutet die Geste Namaste in der alltäglichen Yoga-Praxis?

Das Ausführen von der traditionellen tibetischen und indischen Grußgeste Namaste praktizieren Sie gleichzeitig im Yoga, wenn Sie natürlich die Bedeutung von dieser Geste verstehen. Warum beginnt die Yoga-Praxis mit der Grußgeste Namaste? Das ist eine Konzentrationsmethode. Füße zusammen. Handflächen zusammen. Ihr Körper ist zentriert – dies bewirkt, dass das Bewusstsein ins Gleichgewicht kommt. Der Geist beruhigt sich und Sie sind bereit, bewusst die Yoga-Praxis auszuführen. Dies hilft, einen meditativen Zustand „zu aktivieren“. Hände vor der Brust und Verbeugung; jede Verbeugung hat eine beruhigende Wirkung auf physiologischer Ebene. Der Hormonzustand ändert sich: Stimulation des Nervensystems und Aktivität wechseln zur Beruhigung und Betrachtung. Dies ist eine Geste der Demut. Demut ist eine starke spirituelle Praxis; das Wesentliche dieser Praxis ist das Zügeln des Egos. Man platzt nicht mehr vor Stolz, man ist nicht mehr geldgierig, man hat keinen Durst nach Ruhm. Der Mensch wirft die Rahmen ab, die der Egoismus auf ihn auferlegt hat. Symbolisch beudeutet die Geste Namaste vollständige Demut und die Hingabe zu Gott. Haben Sie jemals daran gedacht, wieso sich die westlichen Menschen mit …

Was ist der Verstand?

Unser Verstand ist ein seltsames und zugleich wunderbares Phänomen, das letztendlich unmöglich ist zu definieren oder zu beschreiben.   Trotz mehrerer Versuche der Menschheit zu bestimmen, was unser Verstand ist, kann kein Bereich der Wissenschaft, sei es Philosophie, Religion, Psychologie oder Physiologie, es genau sagen. Wir können nur versuchen ihn zu beschreiben.   Wir wissen ein wenig, wie er funktioniert.  Wir wissen, dass  der Verstand im Körper etwas mit dem Gehirn und Nervensystem zu tun hat, dass er über psychologische Erfahrungen verfügt, wie Gedächtnis, Gefühle, Wissen, Wahrnehmung und Denken. Diese Phänomene verstehen wir aber nicht ganz… Wir können nicht über unser System von Vorstellungen, sowie über den Verstand gehen und sehen ihn nicht von außen, um über ihn urteilen zu können. Genauso können wir nicht verstehen,   was im Wesentlichen die “Außenwelt“ ist. Weil diese Welt  nur unsere Wahrnehmung der Welt ist, unsere persönliche Erfahrung. Um den Verstand zu verstehen, ist es notwendig das gewöhnliche Vorstellungssystem über den Verstand hinaus zu erweitern. „Wir denken nur,  dass der Verstand Eindrücke und Erfahrungen von außen bekommt,  das ist bereits …

Wie lebt man minimalistisch?

Wie lebt man minimalistisch? Leben wie Minimalist – ist nicht das Gleiche wie ein Haus in einem minimalistischen Stil zu haben. Minimalismus ist ein Lebensstil, eine tägliche Veränderung viele unserer Gewohnheiten. Die ersten Schritte: Minimalismus beginnt mit einer Idee. Du musst glauben, dass du Minimalist bist und über materielle Dinge stehst. Beginne mit Kleinigkeiten. Frage dich selbst: Brauche ich das wirklich? Motiviere dich selbst und denke über die Vorteile nach. Zum Beispiel mit wenig Gegenstände in der Wohnung wird das Aufräumen leichter gemacht. Nachdem du dein Wohnraum – dein Zuhause zum Minimum entrümpelt hast, denke darüber nach, was mit all diesen Dingen passieren soll. Du kannst sie auf dem Flohmarkt verkaufen, verschenken oder spenden. Minimalistisches Denken ist ziemlich einfach. Du besitzt nur die Sachen, die du auch wirklich nutzt. Nach dem Motto: „Weniger ist mehr“. Beim Kauf von Klamotten frage dich, ob dieser Kauf dir tatsächlich nützlich sein kann. Wie lange wirst du es gebrauchen? Du wirst eine Menge Geld sparen, wenn du dich nur auf nützliche Käufe konzentrierst. Ordne alle deine Sachen, auch wenn es …

8 Stufen nach Patanjali

8-gliedrige Pfad nach Patanjali Die Erkenntnis, dass immer mehr Menschen sich für gesunde Lebensweise entscheiden, ist sehr erfreulich. Sie entscheiden sich bewusst was sie essen, mit wem sie kommunizieren, sie achten auf ihren Körper, achten auf seinen physikalischen und ästhetischen Zustand, sowie auf emotionalen Zustand. Nicht zuletzt spielt in diesem Prozess Yoga als Instrument seine Rolle. Nur wenige von uns nehmen Yoga als ganze Philosophie wahr, viele assoziieren Yoga mit Asanas (Yoga Stellungen) und einem schönen Körper.  Für den Anfang ist auch dieses Verständnis toll! Danach kann man sich Schritt für Schritt zu neuen Erkenntnissen bewegen. Der klassische Ansatz zu Yoga ist der 8-gliedrige Pfad nach Patanjali  oder Ashtanga Yoga („ashta“ – acht, „anga“ – Glieder, meistens spricht man aber von Stufen) genannt. Dieser Ansatz kann als eine Art Leitfaden für ein glückliches und harmonisches Leben dargestellt werden, der moralischen und ethischen Lehren entspricht,  sowie Ratschläge für körperliche, geistige und emotionale Gesundheit. Das Ziel Nach den Lehren von Weisen Patanjali ist das Ziel von der ersten Hälfte von den acht Stufen ist die menschliche Persönlichkeit …

Wo fängt Yoga an?

Viele möchten Yoga praktizieren, wissen aber nicht wo man anfängt So ging es mir vor einiger Zeit auch. Da wusste ich einfach nicht wo ich anfangen soll. Dabei ist es ganz einfach! Yoga ist Selbstdisziplin, damit ist nicht nur die physische Selbstdisziplin gemeint, sondern die geistige an erster Stelle. Es ist wichtig zu verstehen, dass jede mystische Kraft, ohne Reinheit des Geistes, den menschlichen Zustand eher verschlimmert: stärkt seine Zuneigung für Materie, Ehrgeiz, Stolz, Leidenschaft und Freude der materiellen Welt und Egoismus. In den Abhandlungen, die den Weg von Raja Yoga beschreiben (Schandilya Upanishad, Yoga Sutra von Patanjali) wird erläutert, dass dieser Weg nicht mit Asanas und Pranayamas beginnt (also nicht mit Yoga Stellungen und Atemübungen), sondern mit Yama und Niyama – geistigen und moralischen Prinzipien. Yama und Niyama sollten auf allen drei Ebenen der Manifestation der menschlichen Energie geübt werden: Die Prinzipien von Yama: Ahimsa – Gewaltlosigkeit (aus dem Grund sind alle Yogis Vegetarier). Brahmacharya – Absehen von allen Leidenschaften, Selbstdisziplin. Asteya – das Nichtstehlen. Aparigraha – Verzicht auf das Überflüssige, nur das Lebensnotwendige. …

12 einfache Tipps dein Leben zu verbessern

  Auf den ersten Blick mögen die Tipps in diesem Artikel einfach zu erscheinen. Aber wenn du anfängst sie in deinem Leben anzuwenden, wirst du bald feststellen, dass dein Leben sich zum Positiven verändert. Stehe früher auf Je früher du aufstehst, desto mehr Zeit hast du für dich. Diese Zeit kannst du wertvoll nutzen. Verlass deine Komfortzone Fortschritte sind da wo auch Probleme sind. Da wo sie nicht vorhanden sind, bildet sich eine Stagnation. Dein persönliches Wachstum steigt nur dann, indem du lernst in schwierigen Situationen mit Problemen umzugehen und sie zu lösen. Erlerne gesunde Gewohnheiten Tausche schlechte Gewohnheiten gegen gute, das verbessert wesentlich dein Wohlbefinden. Die Wahl liegt bei dir. Lese gute Bücher Gute Bücher zu lesen ist wie mit einem intelligenten Gesprächspartner zu reden. Der Autor stellt in seiner Schöpfung die klügsten Gedanken dar. Es bleibt dir nur übrig sie zu lesen und in deinem Leben anzuwenden. Lerne Fremdsprachen Mit mehreren Sprachkenntnissen sind mehrere Möglichkeiten für dich in dieser Welt offen. Zahlreiche interessante Bücher, Artikel, Filme, die man übersetzen kann. So kannst du …

5 Gründe Yoga zu praktizieren

   Stressminderung Fast alle, die irgendeine Form von Yoga praktizieren, werden weniger reizbar und weniger krank. Der heutige Lebensstil ist leider mit Stress verbunden. Yoga bringt tiefe Entspannung und Ruhe, befreit uns von psychischen Stress und ebnet damit den Weg für mehr Kreativität. Das Immunsystem wird durch Yoga-Methoden verstärkt. Gesundheit Yoga-Übungen geben uns strahlende Gesundheit, reinigen den Körper von Giftstoffen, geben dem Körper Kraft, Flexibilität und verlangsamen das Alterungsprozess. Yoga verbessert die Entgiftung, fördert bessere Funktionalität der inneren Organe und allen lebenswichtigen Systeme. Die Übungen halten Gelenke und Knochen beweglich, stärken die Muskeln, vitalisieren die Wirbelsäule. Yoga verleiht Elastizität der Haut, hilft uns gesund und jung zu bleiben. Richtiges Atmen Yoga lehrt uns richtig zu atmen. Die Atmung ist sehr wichtig für unser Leben und unsere Gesundheit. Tiefer Atem beruhigt den Geist und bringt Sauerstoff zu den Zellen. Im Yoga gibt es verschiedene Atemtechniken (Pranayama). Meditation – der Weg zum inneren Frieden Yoga lehrt uns, dass das wahre Glück von innen kommt und nicht von äußeren Umständen. Durch Meditation entwickeln wir diese Eigenschaften. Es gibt …